Ergotherapie bei Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis

Jüngere und ältere Menschen können rheumatologisch erkranken,  sogar bei Kindern kann eine Form der Arthritis auftreten. 

Verordnungsgrund für eine ergotherapeutische Therapie ist  häufig eine akuter Krankheitsschub. 
Viele Patienten leiden zusätzlich unter  verschiedenen anderen Erkrankungen und Funktionseinschränkungen. 

Der ganzheitliche Behandlungsansatz der Ergotherapie sowie unsere ständigen, umfangreichen fachlichen Fortbildungen und somit erreichten  Zusatzqualifikationen ermöglichen uns, auf die vielfältigen Anforderungen in der Behandlung einzugehen. 

Erscheinungsformen

  • Entzündungsrheuma - chronische Arthritis oder Polyarthritis (ein oder mehrere Gelenke betreffend), 
  • Juvenile (Kinderalter betreffend) idiopathische Arthritis
  • Spondylitis ankylosans (Bechterew`sche Erkrankung)
  • Verschleißrheuma
    • Arthrosen z.B. der Fingergelenke,  
    • Rhizarthrose (das Daumensattelgelenk betreffend),
    • Arthrosen der großen Gelenke z.B. Schulter-, Hüft-, Kniegelenke
  •  Weichteilrheuma - vielfältige Formen,  z.B. Tendopathie, Fibromyalgie 

Was kann Ergotherapie bei Rheuma?

Die Behandlung  umfasst ein breites Spektrum an Maßnahmen, die durch entsprechend geschulte Ergotherapeuten/ -innen durchgeführt  werden.

 

Motorisch- funktionelle Behandlungen

Ziele:

  • Stärkung der größtmöglichen Selbstständigkeit in der Eigenversorgung in allen Bereichen der persönlichen, häuslichen, schulischen und beruflichen Lebensführung

 
Maßnahmen:

  • ausführliche Befunderhebung
  • Analysieren der Arbeits- und Bewegungsabläufe
  • Training von Alltagsaktivitäten durch veränderte Verhaltensweisen und Handlungsabläufe
  • Stärkung vorhandener Fähigkeiten

 
Weitere Ziele:

  • Schmerzreduzierung
  • Verbesserung und Erhalt der Beweglichkeit, Muskelkraft, Ausdauer   und Sensibilität

Behandlungsziele

Maßnahmen:

  • Gelenk- und gewebegerechte Mobilisation
  • Unterschiedliche Entspannungstechniken
  • Thermische Anwendungen
  • Besserung der gestörten Grob- u. Feinmotorik
  • Herstellung und Anpassung von speziellen Hand- u. Armschienen
  • Eigentraining zur Umsetzung der Therapieinhalte und Kontrolle  derselben

 
Ziele:

  • Stabilisierung und Besserung der  Leistungsfähigkeit
  • Erlernen und Umsetzung von fördernden Handlungsabläufen
  • Kompensationstraining

 
Maßnahmen:

  • Beratung bzgl. geeigneter Hilfsmittel und  Änderungen im häuslichen, schulischen   oder beruflichen Umfeld, ggf. Anpassung  von Hilfsmitteln
  • Beratung u. praktische Übungen im  Rahmen des Gelenkschutzes (richtiges Bewegungs-, Belastungs- und Ruheverhalten).
  • Psychosoziale Therapie zur Krankheitsbewältigung

Wir behandeln in Einzel- wie auch in Gruppentherapien und führen natürlich auch Hausbesuche durch.

Wenn Sie weitere  Informationen wünschen oder einen Termin vereinbaren möchten, nehmen Sie bitte Telefonisch oder per Email Kontakt zu uns auf.

 

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